Carica papaya L. · Blattspreite · Carpain per HPLC
Extrakt aus der Blattspreite von Carica papaya, Blattstiel und Stängel ausgeschlossen, mit Carpain per HPLC je Charge. Lieferbar als 10:1- und 20:1-Extrakt, als sprühgetrockneter Blattsaft und als kaltwasserlösliche Qualität. Verarbeitet in GMP-zertifizierten Betrieben in Indien.

Nur Blattspreite
Blattstiel ausgeschlossenDas Blatt ist zugelassen, die Dengue-Verwendung nicht
Die Blätter des Papayabaums (Carica papaya) werden in Süd- und Südostasien traditionell als Aufguss und Saft verwendet. Verwendet wird die Blattspreite; Blattstiel und Stängel schließen wir aus, weil sie Faser und Masse, aber kein Carpain liefern.
Leitmarker ist Carpain, ein Alkaloid des Blatts, das wir per HPLC je Charge ausweisen; daneben ein Flavonoidprofil.
Nach dem EU-Novel-Food-Katalog sind Papayablätter in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig. Die bekannte Verwendung bei Dengue und zur Steigerung der Blutplättchen ist dagegen eine therapeutische Indikation und hat auf einem Lebensmittel keinen Platz.
Anfragen erreichen uns über das Anfrageformular.
Die Inhaltsstoffe des Papayablatts
Leitalkaloid des Blatts von Carica papaya, je Charge per HPLC ausgewiesen
Quercetin- und Kaempferolglykoside der Blattspreite, Teil des ausgewiesenen Profils
Für die Familie charakteristisches Glucosinolat, im Blatt beschrieben
Enzymfraktion der Gattung, je nach Verarbeitung in wechselnder Menge
Blattpigment, das schonende Trocknung erhält und das die Farbe des Extrakts bestimmt
Mineralfraktion des Blatts, im physikalisch-chemischen Panel erfasst
Blattspreite deklariert, Carpain gemessen
Der Marker, der einen Papayablatt-Extrakt von einem grünen Pulver ohne Marker unterscheidet.
Blattstiel und Stängel per Erklärung ausgeschlossen.
Das Chlorophyll bleibt erhalten und bestimmt die Farbe.
Für Formate, die die traditionelle Zubereitung nachbilden, und für Getränke.
Papayablatt wird in klinischen Studien aus Asien zu Blutplättchen bei Dengue untersucht; das ist eine therapeutische Fragestellung. Es gibt keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe.
Wir sagen offen, was auf dem Etikett stehen darf und was nicht.
Die obigen Angaben beschreiben funktionelle und physikalisch-chemische Eigenschaften der Inhaltsstoffe. SV Botanica macht zu diesem Rohstoff keine gesundheitsbezogenen, medizinischen oder therapeutischen Angaben.
Wählen Sie Verhältnis und Form
| Qualität | Anforderung | Form | Empfohlene Verwendung | Löslichkeit |
|---|---|---|---|---|
| Papayablatt 10:1 Standard | Natürliches Verhältnis 10:1; Carpain per HPLC ausgewiesen | Feines Pulver, grün bis braungrün, mind. 95 % durch 40 mesh | Nahrungsergänzung und traditionelle Rezepturen | Teilweise wasserlöslich |
| Papayablatt 20:1 Konzentriert | Natürliches Verhältnis 20:1; Carpain ausgewiesen | Feines Pulver, braungrün | Formate mit niedriger Dosis | Teilweise wasserlöslich |
| Blattsaftpulver Traditionelles Äquivalent | Sprühgetrockneter Blattsaft; Carpain ausgewiesen, Träger deklariert | Feines Pulver, grün | Formate, die die traditionelle Zubereitung nachbilden | Wasserlöslich |
| Papayablatt WS Wasserlöslich | Sprühgetrocknet, kaltwasserlöslich; Carpain ausgewiesen | Rieselfähiges Pulver, braungrün | Getränke, Sticks, Instant-Aufgüsse | Kaltwasserlöslich |
| Papayablattpulver Rohstoff | Gemahlene getrocknete Blattspreite, kein Extrakt | Feines Pulver, grün | Aufgüsse, Teebeutel und eigene Extraktion | In Wasser dispergierbar |
Das Blattsaftpulver verdient eine Erklärung, weil es oft bestellt wird, ohne dass klar ist, dass es kein Extrakt ist. Es ist der sprühgetrocknete Saft des Blatts, das industrielle Äquivalent der traditionellen Zubereitung; Zusammensetzung und Geschmack liegen näher an diesem Format als ein Verhältnisextrakt. Wir deklarieren den Träger der Sprühtrocknung und weisen das Carpain aus, damit Sie es auf realer Basis mit dem Extrakt vergleichen können. In allen Qualitäten ist der Pflanzenteil die Blattspreite, Blattstiel und Stängel per Erklärung ausgeschlossen. Bio-Qualität ist auf Anfrage möglich.
Papayablatt wird in fünf Formen eingekauft. Der Extrakt ist Lagerware; die übrigen Formen werden auf Bestellung hergestellt oder auf Anfrage beschafft.
| Form | Beschreibung | Spezifikationsbasis | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Pulver aus Extrakt | Extrakt aus der Blattspreite von Carica papaya, getrocknet und gemahlen | Natürliches Verhältnis 10:1; Carpain per HPLC ausgewiesen | Lagerware |
| Sprühgetrockneter Blattsaft | Saft des Papayablatts, sprühgetrocknet | Carpain ausgewiesen; Träger der Sprühtrocknung deklariert | Auf Bestellung |
| Granulat (Direkttablettierung) | Granulierter Extrakt für Tablettenlinien | Gleicher Marker, bezogen auf das Granulat | Auf Bestellung |
| Blattpulver (nicht extrahiert) | Getrocknete Blattspreite, auf Siebfeinheit gemahlen | Botanische Identität per DC; Schwermetalle und Mikrobiologie | Auf Anfrage, abhängig von der Charge; meist mit Pflanzengesundheitszeugnis |
| Geschnittenes Blatt (Teeschnitt) | Getrocknetes Blatt, Teebeutel- oder Feinschnitt | Identität, Feuchte, Fremdbestandteile | Auf Anfrage; für Aufgüsse und eigene Extraktion |
Ein Papayablatt-Extrakt ohne Carpain und ohne Angabe des Pflanzenteils ist keine vollständige Spezifikation: Verlangen Sie beides in jedem Angebot.
Vollständiges Analysenprofil, Papayablatt-Extrakt 10:1
| Parameter | Spezifikation / Grenzwert | Prüfmethode |
|---|---|---|
| Botanische Quelle | Carica papaya L. | — |
| Familie | Caricaceae | — |
| Verwendeter Pflanzenteil | Blattspreite | — |
| Ursprungsland | Indien | — |
| Aussehen | Feines Pulver | Organoleptisch |
| Farbe | Grün bis braungrün* | Organoleptisch |
| Identität | Entspricht Referenz Blatt C. papaya, positiv | DC |
| Carpain | Je Charge ausgewiesen | HPLC |
| Material aus Blattstiel oder Stängel | Abwesend, mit Erklärung „nur Blattspreite“ | Erklärung |
| Flavonoidprofil | Entspricht dem Referenzmuster, je Charge ausgewiesen | HPLC |
| Extraktionsverhältnis | 10:1 oder 20:1, je Charge deklariert | Erklärung |
| Trocknungsverlust (105 °C, % m/m) | Max. 5,0 | IP-2014 |
| pH (1 % m/V) | 5–7 | IP-2014 |
| Siebfeinheit (40 mesh, % m/m) | Mind. 95 | Sieb |
| Asche gesamt (% m/m) | Max. 12 | IP-2014 |
| Säureunlösliche Asche (% m/m) | Max. 2 | IP-2014 |
| Lösungsmittelrückstände (Ethanol, ppm) | Max. 5.000 | GC |
| Blei (ppm) | Max. 1,0 | ICP-MS |
| Arsen (ppm) | Max. 1,0 | ICP-MS |
| Cadmium (ppm) | Max. 0,3 | ICP-MS |
| Quecksilber (ppm) | Max. 0,1 | ICP-MS |
| Aflatoxine B1 / gesamt (ppb) | Max. 2 / max. 4 | HPLC-FLD |
| Gesamtkeimzahl (KbE/g) | Max. 1.000 | USP <2021> |
| Hefen und Schimmelpilze (KbE/g) | Max. 100 | USP <2021> |
| E. coli / Salmonella / S. aureus | Abwesend | USP <2022> |
| Halal / Kosher | Auf Anfrage | — |
| Haltbarkeit | 24 Monate ab Herstellung, im verschlossenen Originalgebinde | — |
| Lagerung | Kühl und trocken, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt | — |
*Pflanzliches Produkt; die Farbe kann je nach Region und Saison leicht schwanken. Die beiden fett gesetzten Zeilen sind die eigene Kontrolle dieses Materials. Das Carpain per HPLC, das einen Papayablatt-Extrakt von einem grünen Pulver ohne Marker unterscheidet. Und der Ausschluss von Blattstiel und Stängel mit der Erklärung „nur Blattspreite“: Der Blattstiel ist faserig, liefert Masse, aber kein Carpain, und ihn mitzumahlen ist der einfachste Weg, eine Charge zu strecken; das zeigt sich eher in Asche und Faser als im Aussehen.
Die Haltbarkeit beträgt 24 Monate, kürzer als sonst in unserem Sortiment, weil Chlorophyll und Enzymfraktion des Blatts licht- und wärmeempfindlich sind. Das aktuelle COA und das MSDS liegen jeder Charge bei.
Vom Papayablatt zum geprüften Extrakt: nur die Blattspreite
Herkunft: Blätter von Carica papaya aus Indien. Blattstiel und Stängel werden vor der Verarbeitung entfernt, die Identität per DC gegen Referenzmaterial bestätigt.
Herstellung und Prüfung: Schonende Trocknung, Extraktion und Aufkonzentrierung in GMP-zertifizierten, FSSAI-lizenzierten Betrieben. Jede Charge wird vor der Freigabe geprüft: Carpain und Flavonoidprofil per HPLC, Schwermetalle per ICP-MS, Aflatoxine per HPLC-FLD, Lösungsmittelrückstände per GC und mikrobiologisches USP-Panel.
Dokumentation: Analysenzertifikat mit Carpain per HPLC, MSDS, Allergen-, BSE/TSE- und GVO-Erklärung und Ursprungszeugnis je Sendung. Halal, Kosher und FSSC 22000 auf Anfrage; siehe unsere Seite zu Zertifizierungen.
Was jede Charge Papayablatt von SV Botanica begleitet
Angaben für Anzeige, Einstufung und Kennzeichnung in Ihrem Markt
In Deutschland zeigt der Hersteller oder Importeur ein Nahrungsergänzungsmittel spätestens beim ersten Inverkehrbringen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) an (§ 5 NemV). Das BVL bestätigt nur den Eingang, es prüft und genehmigt das Produkt nicht; die Verantwortung bleibt beim Inverkehrbringer. Die Stoffliste des Bundes und der Bundesländer ist eine unverbindliche Einordnungshilfe, und ihre Einstufungen gelten ausdrücklich nicht für Extrakte und Isolate.
Für alle drei Länder gelten die Regeln, die eine Lieferung aus Indien ohnehin erfüllen muss: Rückstandshöchstgehalte (VO (EG) 396/2005), Kontaminanten (VO (EU) 2023/915) und die verstärkten Kontrollen nach Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793. Danach braucht jede Sendung von Nahrungsergänzungsmitteln mit botanischen Zutaten aus Indien (einschließlich der Rohstoffe dafür, KN ex 1302 / ex 2106) ein amtliches Zertifikat mit Analyseergebnissen auf Ethylenoxid; an der Grenze werden 10 % der Sendungen kontrolliert. Blätter und Samen von Carica papaya sind laut EU-Novel-Food-Katalog in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig.
Die Verwendung bei Dengue oder zur Erhöhung der Blutplättchen ist eine therapeutische Indikation und darf auf einem Lebensmittel nicht erscheinen. SV Botanica hält in Ihrem Markt keine Anzeige, Registrierung oder Zulassung. Wir liefern die Rohstoffunterlagen, die der Inverkehrbringer braucht: Analysenzertifikat je Charge, Spezifikation, GMP-Zertifikat des Herstellerbetriebs, Ergebnisse zu Schwermetallen, Pflanzenschutzmittelrückständen und Mikrobiologie sowie Ursprungsdokumente.
In Österreich gibt es für Nahrungsergänzungsmittel keine Anzeige bei einer Behörde; der Lebensmittelunternehmer ist selbst für die Verkehrsfähigkeit verantwortlich. Wer Sicherheit vor dem Markteintritt möchte, kann ein kostenpflichtiges Verkehrsfähigkeitsgutachten bei der AGES oder einem befugten Lebensmittelgutachter einholen. Die Empfehlung des Gesundheitsministeriums von 2016 zur Verwendung von Pflanzen orientiert sich an der deutschen Stoffliste und ist ebenfalls nicht rechtsverbindlich. Die EU-Regeln zu Rückständen, Kontaminanten, Ethylenoxid-Kontrollen und neuartigen Lebensmitteln gelten wie in Deutschland. SV Botanica hält in Ihrem Markt keine Anzeige, Registrierung oder Zulassung. Wir liefern die Rohstoffunterlagen, die der Inverkehrbringer braucht: Analysenzertifikat je Charge, Spezifikation, GMP-Zertifikat des Herstellerbetriebs, Ergebnisse zu Schwermetallen, Pflanzenschutzmittelrückständen und Mikrobiologie sowie Ursprungsdokumente.
In der Schweiz regelt die Verordnung des EDI über Nahrungsergänzungsmittel (VNem, SR 817.022.14) die Produktgruppe: Für Vitamine und Mineralstoffe gilt eine geschlossene Liste (Anhang 1 Teil A), für andere Stoffe (Teil B) ist die Verwendung im Rahmen der Selbstkontrolle möglich, sofern das Lebensmittelrecht eingehalten wird. Pflanzen, die in Lebensmitteln nicht verwendet werden dürfen, stehen in Anhang 1 der Verordnung über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft (VLpH); das Verbot gilt unabhängig von der Dosis. In der von uns geprüften Fassung von Anhang 1 der VLpH (SR 817.022.17, Stand 1.
Januar 2026) ist Carica papaya nicht aufgeführt; die Liste ist jedoch nicht abschließend, und die aktuelle Fassung auf fedlex.admin.ch ist vor dem Import zu prüfen. Lebensmittel, die vor dem 15. Mai 1997 weder in der Schweiz noch in einem EU-Mitgliedstaat in nennenswertem Umfang verzehrt wurden, gelten als neuartig und brauchen eine Bewilligung. SV Botanica hält in Ihrem Markt keine Anzeige, Registrierung oder Zulassung. Wir liefern die Rohstoffunterlagen, die der Inverkehrbringer braucht: Analysenzertifikat je Charge, Spezifikation, GMP-Zertifikat des Herstellerbetriebs, Ergebnisse zu Schwermetallen, Pflanzenschutzmittelrückständen und Mikrobiologie sowie Ursprungsdokumente.
Die Anwendung von Papayablatt bei Dengue oder zur Steigerung der Thrombozytenzahl betrifft eine Krankheit. Eine solche Aussage ist auf einem Lebensmittel verboten (Art. 7 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) und macht ein Produkt zum Präsentationsarzneimittel (§ 2 AMG).
Nach dem EU-Novel-Food-Katalog sind Papayablätter in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig. Für andere Lebensmittel und für konzentrierte Extrakte prüfen Sie den Status für Ihre Verwendung. Gesundheitsbezogene Angaben zu Papayablatt sind nicht zugelassen.
SV Botanica ist ein bei APEDA registrierter Handelsexporteur und arbeitet mit FSSAI-lizenzierten Herstellern. Geliefert als pflanzlicher Rohstoff mit vollständiger Analytik; Eignung und Rechtskonformität in seinem Markt bewertet der Käufer. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhüten.
Rohstoffe, die häufig zusammen mit Papayablatt formuliert werden
Technische und kaufmännische Antworten unseres Rohstoff-Teams
Nur Blattspreite, Carpain per HPLC, Blattsaft- und wasserlösliche Qualität, vollständige Unterlagen. Mindestmenge 25 kg, Muster für Hersteller in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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